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Die Stadt Cuxhaven hat es vom Tage der Eingemeindung des Stadtteils
Altenbruch an als eine ihrer wichtigsten Aufgaben angesehen, das neben der Kirche hervorstechendste
Bauwerk dieses Stadtteils, die Villa Gehben, vor dem Verfall zu bewahren und unter Einsatz
beträchtlicher Mittel möglichst wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.
Das war keine leichte Aufgabe, deren Erfüllung oft genug detektivischer Kleinarbeit bedurfte.
Die Stadt ist daher sowohl dem Kunsthistoriker Dr. Otto Böttcher, wie dem Leiter ihres
Hochbauamtes, Architekt Jürgen Gerhard, außerordentlich dankbar, dass es dank ihres
Engagements gelungen ist, diese Jugendstilvilla zu einem Schmuckstück für den Stadtteil
Altenbruch und damit für die ganze Stadt Cuxhaven zu machen.
Es muss als Ironie des Schicksals angesehen werden, dass dem Bauherrn selbst sowohl ein anderer
Baustil wie auch ein wesentlich kleineres Haus vorgeschwebt hat, als er den Auftrag aus der
Ferne vergab. Was uns heute als Kleinod seiner Zeit erscheint, soll daher dem Namenspatron
des Hauses längst nicht die Freude bereitet haben, die er sich vermutlich für seinen
Lebensabend in der Heimat gewünscht hatte.
Die Stadt Cuxhaven hat es jedoch mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass die Villa Gehben
nach ihrer äußeren Wiederherstellung von der Bevölkerung unserer Stadt als
Begegnungsstätte und einer unserer kulturellen Mittelpunkte gerne aufgesucht wird. Das
haben die dort bereits durchgeführten Veranstaltungen eindrucksvoll bewiesen.
