Liebe Jubiläumsgäste,

nach der Begrüßung, bei der ich hoffentlich niemanden vergessen habe, möchte ich einen Abriss über die Entstehung und Entwicklung unseres VVA sagen
.

Nach dem Krieg wurde durch eine Spende und viel Zutun des Altenbrucher Gemeinderates und dessen Direktor Herr von Ahn das Strandbad Altenbruch mit Sprungbrett, Promenade, Kinderspielplatz, Planschbecken und Strandhalle neu errichtet.

1967 erwarb die Gemeinde den Campingplatz, der 1970 wesentlich erweitert wurde.

Der Badebetrieb zeigte stetig ansteigende Tendenzen.

Die Eingemeindung im Zuge der Gebietsreform 1972 hemmte die Entwicklung des Tourismus in Altenbruch

Um nicht noch weiter ins Abseits gedrängt zu werden, gründete sich am 24.10.1978 auf Anregung interessierter Bürger ( 46 ) und des damaligen Ortsbürgermeisters Hoppe unseren Verkehrsverein Altenbruch e.V.


Der Erste Vorstand wurde gewählt:

1. Vorsitzender:

Achim Bublitz

2. Vorsitzender:

Heike Brinkmann

1. Schriftführer:

Helga Schmidt

2. Schriftführer:

Trude Meyer

1. Kassierer:

Peter Flickenschild

2. Kassierer:

Irmgard Langner

4 Beisitzer:

Willi Rehm
Erich Jakubzik
Herr Trautmann
E.-A. Rieken



Unterstützt wurde der Verein bei der Gründung durch Herrn Günter Brosowski, der in Döse schon reichlich Erfahrung darin hatte.

Bereits im darauffolgenden Jahr traten 89 neue Mitglieder dem Verein bei, um von den Vermittlungen, die nur für Vereinsmitglieder erfolgten, zu profitieren.

Der Verein war in diesem Jahr erstmals im Cuxhavener Gastgeberverzeichnis vertreten und vermittelte bereits 3000 Übernachtungen.

Zur Förderung des Fremdenverkehrs startete der Vorstand ei Umfangreiches Veranstaltungsprogramm.

Die Feste, wie z.b. das Bürgerparkfest, das Lampionfest, das Fischegrillen, aber auch kulturelle Veranstaltungen wie : Konzerte im "Blauen Salon", Ausstellungen, Kaminabende in der Villa Gehben mit plattdeutschen Lesungen, finde Ihren Ursprung in der Anfangzeit des Verkehsvereins.

Im Jahr 1980 wurde die erfolgreichen Veranstaltungen weitergeführt und erstmals das seitdem alljährlich aufgelegte Veranstaltungsheft mit der Post in Altenbruch und Lüdingworth verteilt.

Natürlich beteiligte sich der VVA auch an den Veranstaltungen zur 700- Jahr - Feier Altenbruchs.

Im Vermittlungsgeschäft war Ameropa einer der Geschäftspartner.

In den Jahren 1982 - 1985 litt das Vermittlungsgeschäft unter den Deichbaumaßnahmen und die Übernachtungszahlen gingen jedes Jahr zurück.

Im Rahmen der Deichbaumassnahmen sollte die "Dicke Berta" aus dem Deich entfernt werden. Der Verkehrsverein setzte sich mit vielen anderen für de Erhalt unseres Leuchtturmes ein.

Bei der Gründungsversammlung des Fördervereins "Dicke Berta" mit 97 Mitgliedern leistete er finanzielle Unterstützung.

Um den rückläufigen Übernachtungszahlen entgegenzuwirken, fanden 1984 zum ersten mal ein Osterfeuer und ein Kinderdrachenfest statt

Nach Beendigung der Deichbaumassnahmen 1985 ging der Verein mit frischem Mut und einem neu gewählten Vorstand in die nächsten Jahre. Achim Bublitz legte den Vorsitz nieder, um sich verstärkt seinem Geschäft widmen zu können. Die Mitgliederversammlung wählte Frau Elke Feik zu neuen 1.Vorsitzenden und Waldemar Ploog zu Ihrem Stellvertreter.

1987 wurde Frau Irmchen Langner, nachdem sie, seit der Gründung des VVA, die die Vermittlungs- und Bürogeschäfte in der Villa Gehben geführt hatte, in den Ruhestand versetzt.

Mit Ihrem Ausscheiden musste der Verein sein Büro in der Villa verlassen.

Im "Alten Weg 21" fand er ein günstiges gelegenes Domizil.

Festlicher Höhepunkt des Jahres war die Einweihung des Kneesebeck - Anlegers am 1. August 1987

Das Jahr 1988 begann wieder mit einer personellen Veränderung. Als Ersatz für Frau Langner stellte der VVA Ulrike Meyer als Bürokraft ein.

Elke Feik wrde von mir als Vorsitzende des VVA abgelöst.

1989 wurde das Jahr der großen Feste.

Weil wir das 10- jährige irgendwie verpennt hatten, wurde das 11. mit großem Fest im Bürgerpark gefeiert.

Mit viel Optimismus und der nötigen Energie organisierte der VVA federführend erstmals das "Internationale Drachen- u. Strandfest".

Mitveranstalter Ortrat und Kurverwaltung unterstützten die Sache.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der freiwilligen Helfer und Sponsoren konnten wir in diesem Jahr das 15. feiern.

Damals wurde am 21.11. das erste Mal der "Dankeschön Abend" veranstaltet.

Erhard Holthusen stellte seinen Saal und Küche unentgeltlich zur Verfügung. Dank dafür.

1990 begann am 1. März Elfriede Mückenberger mit Ihrer Tätigkeit in unserem Büro. Hermann Meyer seines Zeichens Dipl. Bibl. Wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt und an dieser Konstellation hat sich bis heute nichts geändert.

1991 mussten wir das Büro am Alten Weg 21 wieder aufgeben und es ist uns gelungen, ein gemeinsames Domizil mit der Zweigstelle der Stadtbücherei in deren Räumen in der Villa Gehben zu bewohnen.

Ein Teil der Ausleihe wurde vom VVA übernommen. So war die Personalsituation für jeden erträglich. Die Buchführung wurde auf EDV umgestellt.

Der VVA ermöglichte den Kauf eines Dorfzeltes was sich als zukunftsweisende Investition erwies.

Ab 1992 wurde n Diskussionen geführt über die Zusammenlegung der Quartiersvermittlung. Es kam allerdings nichts dabei heraus. Zu diesem Zeitpunkt wurde dem Verkehrsverein auch von Amts wegen untersagt, Vermittlungstätigkeiten zu betreiben.

Dank unserer gesunden finanziellen Lage, auf Grund guter Ergebnisse bei unseren Festen, waren wir in der Lage, eine eigene Touristic- GmbH Altenbruch zu gründen.

Unseren Vermietern wurden auch weiterhin über das gleiche Büro und mit dem gleichen Personal Gäste vermittelt.

Cuxhaven hatte erst ein paar Jahre später Erfolg.

Wir lösten unsere GmbH auf und traten der Cux - Tourismus GmbH Cuxhaven bei.

Aber, wie Sie sehen, sind wir immer noch in der Villa Gehben.

Frau Mückenberger wurde von der neuen Gesellschaft übernommen, wir schlossen einen Vertrag über das Fortbestehen unserer Vermittlungsstelle. Meiner Meinung nach haben beide Seiten davon Profitiert.

Nun haben wir auch noch das Glück neue Räume beziehen zu dürfen, wir hoffen. ebenfalls mit der Bibliothek zusammen.

Unsere Gäste und Besucher können direkt vom Park aus in unsere Geschäftsräume gelangen und für die Heimatstuben wird ebenfalls ein würdiger Rahmen geschaffen.

Dank an alle die dabei mitgewirkt haben.

Dank auch an alle Helfer und Sponsoren die sich um die Dorfgemeinschaft verdient gemacht haben.

Jetzt können wir zum gemütlichen Teil übergehen.

Die Häppchen wurden von Dieter und seiner Mannschaft hergestellt.

Dieter war nie ein Mitglied im Verein und war oder besser gesagt, ist immer noch unermüdlich tätig.

Es gibt derer einige die kein Mitglied sein wollen aber immer zu Helfen bereit sind.